FAQ Befestigungstechnik

Kleine Handmuster wirken in der Regel sehr robust und stabil. Dennoch ist bei größeren Elementen darauf zu achten, dass die Gewebeelemente gespannt werden. Dies kann durch das Aufbringen auf Rahmen erfolgen oder mittels unserer bewährten Spanntechnik.

Wird die erforderliche Spannung nicht aufgebracht, kann eine Welligkeit der Gewebe nicht ausgeschlossen werden. Ferner ist z. B. durch Wind eine erhöhte Bewegung des Gewebes zu erwarten.

Architekturgewebe von HAVER & BOECKER können über mehrere Geschosse hinweg durchgehend vertikal gespannt werden. Hierfür ist an der oberen und unteren Stirnseite eine Unterkonstruktion erforderlich, welche die wesentlichen Lasten aufzunehmen hat. Zusätzlich sind bei langen Gewebebahnen horizontale Zwischenanbindungen erforderlich, welche oftmals geschossweise angebracht werden können.

Bei über mehrere Geschosse hinweg gespannten Elementen sind Zwischenanbindungen erforderlich, um die z.B. durch Wind auftretenden horizontal Lasten abzufangen.

Durch Zwischenanbindungen werden die maximal auf die Unterkonstruktion wirkenden Lasten sowie die mögliche Auslenkung des Gewebes reduziert. Üblicherweise erfolgt eine Zwischenbefestigung auf der Höhe einer Geschossdecke (ca. 3 – 4 m).

Gerne stehen wir Ihnen für eine ausführliche Beratung zur Verfügung.

Während der Montage werden Drahtgewebe-Elemente mit einer definierten Vorspannung installiert. Aufgrund von Windlasten sowie anderen zu berücksichtigenden Faktoren können die maximal auftretenden Lasten deutlich höher sein. Diese Lasten sind aufgrund der Gegebenheiten eines Projektes individuell zu ermitteln.

Bitte sprechen Sie uns an! Wir sind Ihnen gerne behilflich.

Gespannte Gewebeelemente werden mittels unserer bewährten Spanntechnik unter einer vorab definierten Vorspannung  eingebaut. Der Abstand der Befestigungspunkte sollte nicht zu groß sein (möglichst nicht größer als 350 – 400 mm), um angesichts der auftretenden Lasten eine möglichst gleichmäßige Spannung der Gewebeelemente zu erreichen.

Um im Randbereich eine entsprechende Spannung aufzubringen, sollte der erste und letzte Befestigungspunkt nicht weiter als 50-100 mm vom Rand entfernt sein.

Die genaue Position der Befestigungspunkte ist in Abhängigkeit der Gewebeauswahl und -geometrie abzustimmen.

Bitte sprechen Sie uns an, damit wir die Detailplanung gemeinsam abstimmen können.

Aufgrund der maximalen Breite der verschiedenen Gewebetypen wird eine zu verkleidende Fläche üblicherweise in vertikal gespannte Bahnen unterteilt.
Zwischen den Elementen ist eine Fuge vorzusehen, um einen Kontakt der Gewebebahnen zu vermeiden und möglichen Schäden vorzubeugen.

Wir empfehlen hierfür eine Fuge von ca. 20 mm einzuplanen, da hiermit Toleranzen der Unterkonstruktion das Erscheinungsbild der Fuge weniger beeinträchtigen.

Sollte das Gewebe aufgrund des gewählten Typs eine vertikale Struktur aufweisen, kann versucht werden, diese Struktur über die Fuge hinweg fortzusetzen.

Wir sind Ihnen bei der Detailplanung gerne behilflich!

Natürlich ist die Montagedauer wesentlich von den Gegebenheiten eines jeden Projektes abhängig. Gerne sind wir mit näheren Angaben zu möglichem Ablauf und Dauer der Montage hilfreich.

Jedoch bitten wir um Verständnis, dass wir für eine seriöse Antwort die Anforderungen eines jeden Projektes individuell bewerten.

Wir würden uns freuen, hierzu nähere Angaben von Ihnen zu erhalten.

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