Sidi-Areal

Sidi-Areal

Gesandstrahlte Balkonbrüstungen aus Architekturgewebe mit zeitlos textilem Muster in der ehemalige Seidenfabrik Winterthur.


Seidig sanftes Wohnambiente.


Als lebendiges Album erzählt das Sidi-Areal den Wandel Winterthurs von der Industrie- zur Dienstleistungsstadt.

Die Seidenfabrik Winterthur, im Volksmund "Sidi" genannt, nahm im Jahre 1872 ihren Betrieb auf und entwickelte sich rasch zur größten Seidenweberei der Schweiz. Der Kanton Zürich, welcher das Areal 1970 erworben hatte, schrieb einen Architekturwettbewerb mit dem Zweck der Umnutzung des Areals als Wohnquartier aus. Die Bauherrschaft legte großen Wert darauf, einen "vorbildlichen Wohnungsbau unter Berücksichtigung der industriellen Charakteristik" zu schaffen.

In der Detailplanung wurden die aktuellen Trends im Wohnungsbau und Wohnraumgestaltung eingearbeitet. Als prägendes architektonisches Element werden die ausgedehnten Balkonschichten im Innenraum eingesetzt. Diese verleihen dem Gebäude eine liegende, ruhige Charakteristik.

Im Zentrum stand dabei der kreative Ansatz, mit einem zeitlosen textilen Muster an die Historie des Areals anzuknüpfen. Auf der Basis dieser Gedanken entwickelte die Künstlerin Beatrice Liaskowski das Designkonzept mit dem geometrischen Muster und der Farbgebung welches den Balkonfronten das typische textile Outfit verleiht.

Die Produktwahl fiel sehr schnell auf Architekturgewebe DOKA-MONO 1601. Das geometrische Muster wurde durch Sandstrahlung auf dem Drahtgewebe abgebildet, wobei die naturgegebene Farbe des Materials beibehalten wurde.

Sidi-Areal

Ort

Winterthur, Schweiz

Anwendung

Brüstung, Farbgestaltung

Objekttyp

Wohnungsbau

Gewebe

Architekt

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